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Lübscher Jung auf Kieler Woche

03.07.2017 09:50

Next-Generation am Steuer

Lübscher Jung - Archivbild
Archivbild Lübscher Jung

Nach der erfolgreichen Bundesligaregatta im ersten Teil der Kieler Woche 2017 nahm das Bundesligateam auch an der J70-Klassenregatta im zweiten Teil der KiWo teil. Jetzt auf unserer Club-J70 Lübscher Jung und draußen vor Wendorf auf Bahn Foxtrott zusammen mit J80 und Melges24. Als Crew um Teammanager Maximilian Gebhard war Makte Student als Steuermann, Ole Kuck als Taktiker sowie Maximilian und Ben Meyer / Arne Holweg (je zwei Tage). Ben hat sein Auslandsstudium China für vier Wochen Semesterferien unterbrochen. Malte, Ole und Ben waren noch nie miteinander gesegelt. Insofern stand hier auch Teambuilding als Zielsetzung. An vier relativ stürmischen Tagen wurden insgesamt 8 Wettfahrten gesegelt und jede Menge Erfahrungen für unser Team gesammelt. Nach einigen guten Platzierungen der ersten Tage in dem mit 42 Booten gut besetztem Teilnehmerfeld, folgten durch ein Versagen der Gennakerfall-Klemme leider eine schlechte Platzierung und ein DNF, sodass wir die Regatta mit einem 18ten Platz beendeten. Neben dem Ärger mit dem Gennakerfall, hatten wir am letzten Tag weiteres Pech. Eine Minute nach dem Start meinten wir aus dem Funkgerät zu hören Frühstart GER 113. Flagge X wehte und wir drehten um. Als wir unter die Startlinie eintauchten, ging Flagge X nicht runter. Dafür sahen wir, dass auch GER 1133 umkehrte, die den Frühstart hatten. Auf ähnlich klingende Segelnummern hatte ich eine Meldeliste bisher nicht analysiert.
Trotz der eher unbefriedigenden Platzierung, war die Teilnahme insofern erfolgreich als dass Malte weitere Erfahrung an der Pinne der J70 sammelte, insbesondere bei Starkwind, und dass das Zusammenspiel aus Malte, Ole und Ben hervorragend klappte. Der Autor hatte die zusätzlich zum Gennaker gesegelte Fock bisher als "Spielerei" abgetan. Letztlich hatten wir im Vergleich mit anderen Booten den Eindruck dass downwind unter Gennaker mit zusätzlicher Fock, die J70 etwas früher ins Gleiten komme als ohne. Ob durch die zusätzliche Fock der Segeldruckpunkt weiter nach unten verlagert wird, und wir dadurch häufiger in Wellen eintauchten, abbremsten und das Gennakerfall diesem Druck nicht standhielt ist noch nicht abschließend ausprobiert.

Ole Kuck / Maximilian Gebhard

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