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LYC-Bundesliga-Auftakt mit Wintereinbruch

02.05.2017 20:44

LYC Chiemsee im Schnee
Regatta bei Schnee

Mit einem 14. Platz bei dem Saisonauftakt in Prien am Chiemsee vom 28. bis 30. April startete die Crew Johannes Babendererde, Ole Kuck, Niclas Kath und Arne Holweg in das Segelbundesligasaison 2017.

Die drei Regattatage hätten unterschiedlicher kaum sein können. Der Freitag bot zum Auftakt erst einmal Startverschiebung. Bei Schneefall, Nebel und Wind um die 2 Knoten auf dem See war erstmal nicht an Segeln zu denken. Nach etwa einer Stunde frischte der Wind auf und die Sicht wurde besser, sodass die Vereine an den Start gehen konnten.
Trotz der Kälte konnten wir mit einem starken zweiten Platz in die Regatta starten. Nachdem zu kurzen Aufwärmen an Land mussten wir wieder aufs kalte Motorboot, konnten jedoch nicht an die Leistung der Auftaktwettfahrt anknüpfen. Es passierten unnötige Fehler, sodass wir den Tag mit den Plätzen 5, 5, 4, 6 und 6 beendeten. „Highlight“ des Tages waren die Rennen 3-5, welche wir mit jeweils einem Rennen Pause auf dem Motorboot segelten. Bei Schneefall, welcher im Laufe des Tages in eine Mischung aus Regen, Hagel und Eis überging, war dies eine echte körperliche Herausforderung.

Der zweite Tag begrüßte uns mit besserem Wetter. Der Schneefall war verschwunden und die Sonne versetzte den Chiemsee mit schneebedeckten Gipfeln am Horizont in ein grandioses Panorama. Der Wind zeigte sich jedoch nicht von seiner besten Seite, immer wieder gab es Startverschiebungen und wir konnten nur 3 Rennen an diesem Tag absolvieren. Wir starteten mit den Plätzen 3 und 2 in den Tag und die Formkurve zeigte nach oben, mussten jedoch mit einem fünften Platz einen Dämpfer einstecken. Danach verschwand der Wind komplett vom See und wir fanden uns auf Platz 14 wieder.

Der letzte Tag präsentiere sich mit besten Wetter. Sonne pur, jedoch lies der Wind auf sich warten. Die frühe Startansetzung machte sich nicht bezahlt, jedoch nach einer guten Stunde Startverschiebung an Land und auf dem Wasser setzte sich der Ostwind durch und ein strammes Segelprogramm begann. Ziel waren alle verbleibenden sieben Flights zu starten. Wir starten mit Platz 6, 4 und nochmal 4 durchwachsen in den Tag. Danach standen für uns nochmal drei Rennen ohne Landpause an. Wir nutzten die letzte Gelegenheit zum Angriff um mit Platz 1, 2 und 3 einen Endspurt in Richtung Mittelfeld der Tabelle einzulegen. Mit den drei Top 3 Platzierungen schafften wir es am Ende auf den 14. Platz.

Rückblickend haben wir zu lange gebraucht um unseren Rhythmus zu finden. Erst am dritten und letzten Tag kamen wir so richtig in Schwung und konnten unsere Rennen konsequent durchziehen. Leider kam dieser Endspurt zu spät, um am Ende weiter vorne in der Ergebnisliste zu landen.
Nichtsdestotrotz haben wir sehr viel gelernt. Für Johannes und Ole war es der erste Bundesligaeinsatz seit dem Auftaktjahr 2013. Alle Rennen zeigen am Ende eine deutliche Lernkurve nach oben, sodass wir mit vielen neuen Erkenntnissen und einem positiven Gefühl in das Ligajahr 2017 und das nächste Event über Himmelfahrt in Lindau gehen.

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