Bild2
Bild3
Bild4
Bild5

LYC-Team auf Europameisterschaft der J70

24.06.2016 20:51

 

 

 

Bei dem größten, jemals in dieser noch jungen Klasse zustande gekommen Starterfeld  von 94 Booten sind aus dem LYC-Bundesligateam Oltmann Thyen, Arne Holweg, Hanno Weimer und Maximilian Gebhard mit unserem Club-Boot angetreten, um bei dieser hochkarätigen Regatta Wasserstunden und Training zu Trimm und Speed zu sammeln. Im normalen Bundesliga-Training auch mit den anderen Nordclubs stehen meist Manöver im Vordergrund und das Adrenalin an Bord ist nicht das gleiche wie bei einer scharf ausgetragenen Regatta. Die Zielsetzung

Trotzdem waren wir in höchstem Maße motiviert, bei dieser Europameisterschaft, bei der sich die Kieler Woche organisatorisch mal wieder von ihrer besten Seite zeigte, das bestmögliche aus uns und dem, dankenswerterweise mit Unterstützung unseres neuen Sponsors - der Bäckerei Junge - erworbenen, neuen Segelsatz, herauszuholen.

Nach einer schönen Eröffungsfeier mit leckerem Abendessen am Mittwoch starteten wir am Donnerstag bei Winden um die 12 Knoten und strahlendem Sonnenschein in die Rennserie. Als Ziel hatten wir uns die erste Hälfte vorgenommen, an der wir im ersten Rennen gehörig vorbeisegelten. Zwar wurde das Feld in zwei Startgruppen geteilt, aber man musste sich doch erst einmal von 6 Booten bei der Bundesliga auf 45 Boote am Start hier umstellen.

Im Laufe der Rennen war die Tendenz dann aber deutlich steigend und konstant im angestrebten Mittelfeld. Schnell wurde aber auch klar, dass die ausländischen Teams nicht zum Hinterhersegeln angereist waren und den Deutschen in Sachen Bootsgeschwindigkeit und Trimm noch einiges voraus hatten, da die meisten Teams hier hauptsächlich in der Bundesliga aktiv sind, in der man an den Booten nichts verändern und markieren darf. Auch unser Lübscher Jung hatte bislang keine Markierung an Deck.

Es war also sehr viel taktisches Geschick gefragt, um diesen kleinen Nachteil an Erfahrung wieder auszugleichen.

An den darauffolgenden Tagen segelten wir bei sehr wechselhaften Bedingungen weiter Plätze im Mittelfeld, erlaubten uns aber leider noch einen Frühstart und einen Patzer (Ein unvorhersehbarer 30 Grad Winddreher macht sich nicht so gut in der Nachstartphase). Im Gesamtresultat nach elf gesegelten Wettfahrten ergab sich somit ein 54. Platz von 94. Booten und wir haben unser Ziel damit etwas verfehlt. Ansonsten gehen wir sehr zufrieden aus der Veranstaltung -  mit viel Kenntnis über das Boot und Erfahrungen in einem großen Feld.

Hanno Weimer 

Zurück

Aktuell sind keine Termine vorhanden.