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Top Regatta-Endspurt 2017 von Carolina Horlbeck und Ben Heinrich

Carolina Horlbeck mit Ersatz-Partnerin Johanna Larsen bei der EM auf Quiberon (vorn im Bild).

 

Bericht EM
In der vierten und fünften Woche der Sommerferien waren Ben und ich in Quiberon, Frankreich. Wir wohnten während der Zeit in einer sehr schönen Ferienwohnung nahe der Segelschule. In der ersten Woche haben wir vormittags bei sonnigem, warmen Wetter und leichtem Wind trainiert und nachmittags waren wir die Insel erkunden, spielten mit der gesamten Trainingsgruppe und dem Trainer Minigolf oder waren auf der welligen Atlantikseite der Insel baden.  Ben hatte sein Skimboard mit und freute sich über die Wellen, nur leider stürzte er bei dem Versuch sich mit Board um die eigene Achse zu drehen unglücklich auf seine linke Hand. Die, wie sich am nächsten Tag herausstellte, gebrochen war. Somit fiel unser Plan bei der Europameisterschaft richtig weit nach vorn zufahren wortwörtlich ins Wasser.
Da nun feststand, dass Ben nicht segeln kann und stattdessen auf dem Motorboot mitfährt, begab ich mich auf die Suche nach jemandem der Lust hatte, mit mir zu segeln. Zu meinem Glück ist Johanna Larsen, eine ehemalige 29-er Seglerin und Schwester einer  Kaderkollegin, mit in den Familienurlaub gefahren.
Nachdem wir am darauffolgenden Tag eine Stunde zusammen trainiert hatten, stand fest, dass wir als Team segeln werden. Also meldeten wir uns an und gaben einfach unser Bestes. Obwohl wir vorher noch nie zusammen gesegelt sind, konnten wir die Qualifikationsphase mit leichtem Wind und oft relativ viel Gezeitenströmung als 53. von 180 Booten abschließen. Das war schon ein riesiger Erfolg, mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. In den Finals sind wir dann noch zurück auf den 64. Platz gerutscht, aber unter den gegebenen Umständen war das ein Superergebnis!

29er-EM auf Quiberon

In der vierten und fünften Woche der Sommerferien waren Ben Heinrich (KYC) und ich in Quiberon, Frankreich. Wir wohnten während der Zeit in einer sehr schönen Ferienwohnung nahe der Segelschule. In der ersten Woche haben wir vormittags bei sonnigem, warmen Wetter und leichtem Wind trainiert und nachmittags waren wir die Insel erkunden, spielten mit der gesamten Trainingsgruppe und dem Trainer Minigolf oder waren auf der welligen Atlantikseite der Insel baden.

Ben hatte sein Skimboard mit und freute sich über die Wellen, nur leider stürzte er bei dem Versuch sich mit Board um die eigene Achse zu drehen unglücklich auf seine linke Hand. Die, wie sich am nächsten Tag herausstellte, gebrochen war. Somit fiel unser Plan bei der Europameisterschaft richtig weit nach vorn zufahren wortwörtlich ins Wasser.

Da nun feststand, dass Ben nicht segeln kann und stattdessen auf dem Motorboot mitfährt, begab ich mich auf die Suche nach jemandem der Lust hatte, mit mir zu segeln. Zu meinem Glück ist Johanna Larsen, eine ehemalige 29-er Seglerin und Schwester einer  Kaderkollegin, mit in den Familienurlaub gefahren.Nachdem wir am darauffolgenden Tag eine Stunde zusammen trainiert hatten, stand fest, dass wir als Team segeln werden.

Also meldeten wir uns an und gaben einfach unser Bestes. Obwohl wir vorher noch nie zusammen gesegelt sind, konnten wir die Qualifikationsphase mit leichtem Wind und oft relativ viel Gezeitenströmung als 53. von 180 Booten abschließen. Das war schon ein riesiger Erfolg, mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. In den Finals sind wir dann noch zurück auf den 64. Platz gerutscht, aber unter den gegebenen Umständen war das ein Superergebnis!

IDM in Tutzing

Am Wochenende über den ersten Oktober waren Ben und ich, dessen Hand zum Glück wieder heil war, bei der Deutschen Meisterschaft in Tutzing am Starnberger See. Leider haben wir ein Wochenende mit sehr wenig Wind erwischt, sodass wir die ersten drei Tage immer Startverschiebung hatten,  und wir frühestens gegen Mittag raus gehen konnten.

Dadurch schafften wir an den ersten beiden Tagen nur drei statt den geplanten zehn Wettfahrten, das war für Ben und mich eigentlich ganz gut, da wir uns bzw. vor allem Ben nach sechs Wochen Segelpause erst mal wieder einsegeln mussten. Am dritten Tag wurden unsere Ergebnisse besser und wir segelten uns langsam aber sich wieder nach vorn.

Das am letzten Tag nochmal viel Wind kam, sodass wir sogar wegen einer Sturmwarnung zuerst nicht segeln durften, kam uns ganz gelegen, da vorher die leichteren und unerfahreneren Teams gut vorne mit gesegelt sind, aber bei dem starken Wind teils ihre Probleme hatten. Am Ende schafften wir es noch auf Platz fünf von 43 und freuten uns über eine gelungene Meisterschaft, bei der man durch die viele Wartezeit Gelegenheit hatte, sich mit den anderen Seglern zu unterhalten.

Euro Cup an Gardasee

In der zweiten Herbstferienwoche sind Ben und ich mit großer Vorfreude auf eine spannende Regatta mit viel Wind an den Gardasee gefahren. Wir haben mit dem Großteil der Trainingsgruppe zusammen in einem großen Haus mit Tischtennisplatte, Pool und einem sehr guten Blick über Riva gewohnt. 

Von Sonntag bis Mittwoch waren wir jeden Tag bis zu 4 Stunden auf dem Wasser um bei ca. 8-14 kn Wind zu trainieren und uns an die örtlichen Gegebenheiten zu gewöhnen. Wir mussten aber immer eher früh aufstehen, da die Ora nachmittags oft nicht eingesetzt hat. Dadurch hatten wir wiederum nachmittags Zeit als Gruppe im großen Haus zusammen zum Beispiel Karten bzw. Tischtennis zu spielen oder im sehr kalten Pool baden zu gehen.

Am Donnerstag war der erste Tag der Regatta. Erster Start war für 13 Uhr angesetzt, sodass wir alle erst mal etwas ausschlafen konnten, was uns die nächsten Tage nicht vergönnt war. Zu unserem Glück setzte sich der Südwind wenigstens kurz durch, sodass wir eine komplette Wettfahrt geschafft haben, bei der wir durch einen guten Start und die richtige Kreuzseite als Erster um die Luvtonne gegangen sind  und somit die Regatta mit einem guten dritten Platz begonnen haben. 

Die nächsten Tage war der Start immer auf  ca. 8.30 Uhr gesetzt, sodass wir um kurz nach 5 Uhr morgens aufstehen mussten und noch im Dunklen unsere Boote aufgebaut haben.

Der Freitag begann mit einer guten Leichtwindwettfahrt, einem 5. Platz. Damit waren wir, leider nur kurz, insgesamt auf Platz 2, den wir jedoch leider nicht halten konnten und durch das nächste Rennen in den neuen Fleets wieder verloren. Damit war auch der zweite Tag vorbei.

Eigentlich waren für Samstag schon die Finals angesetzt, jedoch brauchte man, um die Qualifikations-Serie abzuschließen mindesten 4 Rennen, die wir noch nicht hatten. Also ging es bei gutem bis viel Wind weiter. An diesem Tag sind wir eher schlechte Starts gefahren, wobei das ganze Feld ein eher unnormales Startverhalten hatte, und dadurch weiter nach hinten gerutscht. Nach diesem anstrengendem und leicht frustrierendem Tag auf dem Wasser mussten wir auch schon unsere Sachen packen und alles abreise fertig machen, da wir am Sonntag direkt nach der Regatta uns auf den Weg nach Hause machen wollten.

Am Sonntag, dem letzten Tag, ging es morgens zwar wieder um 8.30 Uhr auf dem Wasser los, aber durch die Zeitumstellung hatten wir zum Glücke eine Stunde mehr Zeit zum Schlafen. Durch unseren 32. Platz in der Qualifikation gehörten wir zur Goldgruppe, in der es erst mal mind. 2 allgemeine Rückrufe gab, da alle mit hochgezogen sind, wenn einer losgefahren ist. Das war schon eine ziemliche Änderung zu den Tagen  davor, wo alle meilenweit unter der Linie standen. Wir kamen damit aber ziemlich gut zurecht und holten bei den vorhanden Leichtwind Bedingungen noch einen 11. und einen 9. Platz raus.

Damit landeten wir am Ende der letzten Regatta dieses Jahres auf Platz 24 von 119 und machten uns auf den langen Weg nach Hause.

Eure Carolina

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