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Frischer Frühjahrstörn der Jugend

27.05.2014 10:10 von Oliver Harnack

Am Montag enterten Luisa, Justus und ich die MEU. Es galt noch bestimmte Dinge zu holen, wie die Schwimmwesten, die sich noch in der Wartung befanden und einzuräumen. Wir genossen die Stimmung und die Sonne in Travemünde, schauten Fußball (Real gewann gegen Bayern) und entspannten uns.

Am Mittwoch stießen Anabel und Clara dazu. Am frühen Donnerstagmorgen war dann mit Oliver die Crew komplett.  Bei wenig Wind aus NNO liefen wir aus und kreuzten aus der Bucht. Auf Grund der Windrichtung entschlossen wir uns, in Richtung Timmendorf auf Poehl zu segeln.  Nach zwei Stunden kreuzen bei wenig Wind frischte es dann auf 3-4 Bft auf, so dass wir das erste Reff nach Anschlagen der Segel nach der Winterpause ausprobieren konnten. Fazit: wir hatten es richtig eingebunden. Am frühen Abend erreichten wir Poehl. Dort war auf Grund der Windrichtung weniger Wasser im Hafen und so mussten wir uns ins Päckchen legen. Am nächsten Morgen sollte sich dies als weisen Entschluss herausstellen, denn am avisierten Platz saß selbst ein kleineres Schiff auf Schiet.

Abends trafen wir Familie Grasteit von der SY GRACE und so klang der Abend dann relativ zügig aus. Am nächsten Morgen musterte Luisa auf Grund der vorhergesagten Winde ab und wurde abgeholt. Der Rest der Crew segelte entlang des Fahrwassers nach Wismar in den Hafen, um sich mit Fischbrötchen zu stärken. Interessant war vor allem Das, was als Lachsfischbrötchen durchgehen sollte. Aber Claras Magen hat das ausgehalten.

Dick eingepackt mit Skiunterwäsche und allem drum und dran segelten wir dann bei 5-6 Bft aus Ost in Richtung Neustadt. Achterliche Wellen zeigten einem, dass dies der erste Törn der Saison war. In Neustadt dann ein komplett anderes Bild. Windstille, Sonnenschein und Menschen im T-Shirt. Wir immer noch in voller Montur. Also nichts wie raus aus den dicken Klamotten. Wir genossen die Abendsonne bei Mama Miraculi im Cockpit. Oliver verschob extra noch seine Heimfahrt, um die schöne Stimmung noch etwas auszukosten. Für den nächsten Tag war Hansapark angesagt. Zumindest für den jüngeren Teil der Crew. So hatte ich genug Zeit schon mal mit räumen und. Putzen anzufangen. Am Nachmittag stand eine entspannte Überfahrt nach Travemünde an. Es folgte das übliche: Räumen und saubermachen.

Für uns waren es ein paar wunderschöne Tage, die wir sehr genossen haben.

Carsten Sauer

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