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SY MEU: Comfortina Cup 2010

Der diesjährige Comfortina Cup 2010 fand am Pfingstwochenende auf der Großbaustelle „Port Olpenitz“ statt. Der 1964 großzügig angelegte Marinestützpunkt Olpenitz diente ursprünglich als Heimathafen für Minensuch- und Schnellbootgeschwader. Heute entsteht auf dem riesigen Gelände eine Ferien- und Wellnessanlage, an die eine 5-Sterne-Marina mit mehreren 1000 Liegeplätzen angeschlossen werden soll (siehe Foto).

Während die Baustelle des 1. Bauabschnittes am nördlichen Ende des Hafenbeckens liegt, waren die am Cup teilnehmenden Comfortinas im westlichen Bereichs des Hafenbeckens an der zentralen großen Pier untergebracht, so dass die Baustelle neben ein wenig Lärm nicht weiter auffiel. Der Cup verlief dieses Jahr etwas anders als die Jahre zuvor. Samstag war als sogenannter Service-Tag eingeplant, während die eigentliche Wettfahrt erst am Sonntag stattfand. Der Service-Tag hatte den Zweck, den Cup-Teilnehmern kostenlos verschiedene bootsbezogene Fachmänner zu Verfügung zu stellen, die bei Bedarf den Bootsverantwortlichen mit Rat und Tat zur Seite standen.

Bevor wir (die Meu-Crew) den Bootsservice in Anspruch nahmen, hörten wir uns am Samstagmorgen zunächst einen Wettervortrag vom Dipl. Meteorologen Herrn Jürgen Schäfer an, der Interessierten über 2 Stunden das Wetterkartenlesen beibrachte. Danach nutzten wir den Service-Tag, um Motor und Riggeinstellungen überprüfen und vor allen Dingen unsere neue Nexus-Navigationsanlage einstellen zu lassen. Diese funktionierte zwar nach Einbau des Nexus-Servers und den Tochteranzeigen durch die Meu-Verantwortlichen Jan Meyer und Ole Franzen tadellos. Die Datenübertragung zum Meu-Laptop klappte jedoch noch nicht störungsfrei. Nach ein paar Handgriffen durch einen Nexus-Fachmann waren jedoch auch diese Probleme gelöst, so dass die Meu nun über ein vollfunktionsfähiges digitales Navigationssystem verfügt, welches GPS-, Log-, Wind- und Echolotdaten verarbeiten und am Laptop darstellen kann.

SY MEU: Comfortina Cup 2010 - Port Olpenitz

Samstagnachmittag wurde eine kleine, nicht in die Wertung eingehende Übungsregatta gestartet, die wegen akuter Flaute mehr schlecht als recht zu Ende gesegelt wurde. Wenn auch kein Wind wehte, so schien wenigstens die Sonne, so dass sich der fehlende Wind verschmerzen ließ.

Am Sonntag wurde um 10:00 Uhr die Langstreckenregatta angeschossen, die uns bei später auffrischenden NW 5-6 und bedecktem Himmel 36 sm die Kieler Bucht auf und ab fahren ließ. Der Start verlief mäßig, da kurz vor dem Startschuss ein Großsegelrutscher platzte. Eine notdürftige Reparatur erzwang das kurzzeitige Bergen des Großsegels, wodurch wir am Start im Feld zurückgeworfen wurden. Trotzdem lagen wir am Luvfass unter den ersten 10 Schiffen. Die uns auf dem folgenden Spikurs anfangs antreibende Privatböe löste sich leider recht schnell wieder auf, so dass wir, die wir uns für die linke Seite entschieden hatten, mit anderen in einer Flaute versauerten. Folglich hatten wir an der Leetonne ein paar Schiffe verloren; leider auch die zwei Comfortina 38, gegen die wir in unserer Gruppe segelten. Den Rückstand konnten wir auf der folgenden Kreuz auch nicht mehr einholen, so dass wir als Dritter unserer Gruppe und insgesamt 13. von 22 Schiffen durchs Ziel gingen.

Dieser Comfortina Cup 2010 war vielleicht ein nicht sonderlich erfolgreiches, dafür aber ein wegen des genutzten kostenlosen Fachmann-Services durchaus sinnvolles Meu-Wochenende.

Malte Lassen

Crew:
Marleen Student
Yselaure Boissard (Franz. Austauschschülerin)
Lea Reimann
Alexander Dummer
Peer Valentin
Malte Lassen

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