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Topfschlagen an Maibock

Viel Wind und Welle stand in der Travemündung als die Maibock-Crew, bestehend aus Alexander Dummer, Lea Reimann, Jon Ströh, Jan Fiand, Monique Jänsch und Mathias Schmidt unter dem Kommando von Jan Meyer am Freitagabend an Bord die letzten Taschen mit warmen Fleece und Ölzeug an Bord schleppten. Trotz Windschatten des Fahrgastschiffes "Maritima", herrschte an der Überseebrücke 1 extremer Schwell aufgrund des  auflandigen starken NO Windes bis Stärke 8. Bereits am Tag zuvor kollidierte der Mast der Meu mit dem benachbarten Mast einer Segelyacht. Hierbei kam es zu einer Vekantung des Achterstakes, so dass beide Boote nicht mehr in ihre ursprüngliche Position zurückkehren konnten. Die Situation konnte jedoch durch schnell koordinierte Hilfe wieder entspannt werden. Die Crew beschloss, neben der Schadensinspektion der Takellage, die weiteren kleineren Vorbereitungen am Samstagmorgen vorzunehmen. Am Rigg enstanden keine nennenswerten Schäden, sodass die Teilnahme am Maibock nicht gefärdet wurde. Der Blick auf den Wetterbericht zeigte, dass die diesjährige Regatta sich wohl durch eine sehr schwachwindige Wetterlage definieren würde. Am Freitagabend war bei pfeifendem Wind und schaukelnder Meu diese Prognose wenig glaubhaft. Der Wetterbericht sollte Recht behalten und so blieb es das gesamte Wochenende sehr schwachwindig. Für unsere zuvor neu gelieferte Genua III musste es bei einem kleinen Testschlag bleiben, da für den schwachen Wind eine Genua II nötig war, um den erforderlichen Druck im Tuch zu haben.

Die SY MEU beim Maibock 2010

Da die erste Wettfahrt schon bei sehr schwachen Winden gestartet wurde, war die vorzeitige Zielwertung nach dem ersten Vorwindkurs auch unumgänglich. Nach einem durchwachsenen Start, konnten wir auf der Kreuz viel Strecke machen und mit einem guten Spimanöver, Kurs auf das Lee-Gate halten. Bei dieser Wettfahrt konnten wir mit dem 2. Platz die goldene Mitte unserer Startgruppe OSC I sichern. Die X 99 "Noodles" setzte den Schwachwindvorteil gut um und war für die weitaus größeren Mitstreiter der Gruppe nicht einzuholen. Nach dem Zieldurchlauf sorgte eine sehr lange Flautenphase für eine Startverschiebung bis in den Nachmittag hinein. Anschließend konnte jedoch noch eine Wettfahrtgesegelt werden, in der wir hinter den beiden Konkurenten die Luv-Tonne rundeten und mit einem kleinen Spiproblem einige Meter verloren, die wir trotz guter Teamarbeit und Mannöver an Bord bis zum Ziel nicht aufholen konnten. Anschließend ging es in den Hafen, um in geselliger Runde im Clubhaus beim Duckstein über die Segelwelt fachzusimpeln.

Der Sonntag brachte dann totale Windstille, sodass keine Wettfahrt mehr gestartet werden konnte. Die Wertung führte nun dazu, dass wir uns mit dem 3. Platz in der Gruppe zufrieden geben mussten. Wir nutzten die Zeit zum Aufräumen und um kleinere und größere Reperaturen am Boot zu erledigen. Die Crew der Meu mit Skipper Jan, konnte anschließend im Cockpit entspannt auf ein, durch Teamarbeit und Spass geprägtes Maibock-Wochenende zurückschauen.

von Jon Ströh

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