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Eindrücke vom MEU-Frühjahrstörn der Jugend

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Vom 28. April bis zum 1. Mai segelte eine unerschrockene Crew von zeitweise bis zu vier Kindern und drei Erwachsenen den ersten Törn des Jahres auf der runderneuerten SY MEU. 8 Grad Celsius Wassertemperatur und frische nördliche Winde erforderten nicht nur bei Tag eine Winter-ähnliche Ausrüstung.

Erstes Etappenziel war Grömitz, welches bei strammen NO 5 mit einer knackigen Kreuz erreicht wurde. In der Nacht frischte der Wind weiter auf, so dass sich die Crew für einen Hafentag mit leichten Bootsarbeiten, Spielen und Wanderungen an der Steilküste entschied. Am Montag ging es mit einer leichten Brise aus nordöstlichen Richtungen über den Wegepunkt "Schwarzer Grund" bis in den Yachthafen Burgtiefe auf Fehmarn. Wie in Grömitz war es auch hier kein Problem, auf Anhieb eine günstig gelegene Box mit Cockpit-Ausrichtung nach Westen zu finden - die Häfen sind zu dieser Zeit längst nicht voll besetzt. In Burgtiefe stieg die Crew-Verstärkung zu und ein schöner Abend mit tollem Sonnenuntergang und spiegelblankem Hafenwasser folgte.

Am Dienstagmorgen setzte mit dem Sonnenaufgang und bei wolkenlosem Himmel der angekündigte NO 5-6 ein. Ein Geschenk für uns, denn halbe bis raume Winde waren bei kleiner Besegelung möglich. Nach Auftanken der MEU bei der wohl lustigsten Tankwart-Dame der Welt steuerte die Crew in die betonnte Rinne und rollte kurz darauf die Genua III aus. Lediglich mit dem gesetzten Vorsegel konnte die MEU ab der Ansteuerung schon sechs bis sieben Knoten aufnehmen. Unsere jungen Segler waren von der Dünung, die im Gebiet der Untiefentonne "Schwarzer Grund" besonders imposant war, beeindruckt und begeistert zugleich. Bei dieser Besegelung blieb es bis Travemünde und die ca. 28 Seemeilen waren in guten vier Stunden geschafft! Wir sind uns einig, die MEU liegt sehr stabil im Wasser und segelt auch unter solchen Bedingungen absolut harmonisch. Zurück am Steg in Travemünde war die Crew im geschützten Cockpit schnell wieder aufgewärmt und zufrieden über die gemeisterte Herausforderung wurde klar Schiff gemacht. Für einen Teil unser jungen Segler war diese Art des Segelns neu, und ich habe ihnen angesehen, dass der Kurztörn sie fasziniert hat.

Dr. Oliver Harnack, Jugendwart

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