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Ein hochsommerlicher Herbsttörn

Die Wetterlage war sommerlich warm mit wenig Wind, die Abende im Cockpit mit Sternenhimmel berauschend, ein versöhnlicher Saisonschluss für einen verregneten Segelsommer. Der wiedererweckte Herbsttörn mit Alt und Jung war ein voller Erfolg und mittendrin die MEU mit jugendlicher Besatzung. Wir waren insgesamt 29 Teilnehmer, davon 16 Jugendliche, verteilt auf 7 Boote: MEU (Malte Lassen), Jacaranda (Jürgen Klatt), Jona III (Jochen Dohse), Lord Jim (Michael Grasse), Tabaluga (Birgit Stamp-Oehme und Detlef Neumann-Dey), Nightfever (Jan Gröpper) und Spökenkieker (Knaxy Lassen).

Wir trafen uns am Freitagnachmittag, den 30.9., bei strahlendem Sonnenschein und leichter Thermik unter Land und versuchten, jedenfalls teilweise zu segeln mit Ziel Grömitz. Wir fanden alle Platz am Steg 9, einige Nachzügler erreichten uns auf dem Landwege. Der feuchtfröhliche Begrüßungsabend endete für manche erst am frühen Morgen. Dieser begrüßte uns mit herrlich warmen Sonnenschein, Frühstück im Cockpit und spiegelglatter See. Bei der windarmen Wetterlage waren keine großen Strecken angesagt, Timmendorf auf Poel war unser Ziel, zumal ein großzügiger Grillplatz zum gemeinsamen Grillabend einlud. Anfangs mussten wir motoren, gegen 14 h setzte sich aber ein leichter NO durch, so dass wir bis in den Hafen segeln konnten.

 Wir waren aber nicht die einzigen, die das traumhafte Herbstwetter ausnutzen wollten, denn der Hafen war proppenvoll. Wir lagen im Päckchen gedrängt, die Segler nach uns suchten vergeblich noch ein Plätzchen und mussten z.T. draußen vor der Steilküste ankern. Nach einem Bad am Strand wurde der Grillplatz von uns rechtzeitig in Beschlag genommen, es gab Freibier (die MEU hatte ein Brauberger Bierfass mitgebracht). In Abwesenheit tranken wir auf das Wohl von Ulla Seidel-Wiese, der Ehefrau unseres ehemaligen Jugendwartes , die traditionell auf dem Herbstörn mit einem Bierfass am 1.10. Ihren Geburtstag feierte. Nach einem traumhaften Sonnenuntergang versuchte uns Jochen Dohse bei Kerzenlicht und Sternenhimmel zur Erheiterung aller seine Verflechtungen mit den Lübecker Familien Brüggen, Dohse und Boie zu erläutern.

Auch der Sonntag begann wieder mit schönstem Sonnenschein und Totenflaute. Bis Offen Tief wurde motort, dann begann ein allgemeines Badefest (bei 16 Grad Wassertemperatur). Als dann leichter SW-Wind aufkam, zog Jacaranda als erstes den Spinnaker, die anderen folgten flugs hinterher und es entwickelte sich ein spannendes Rennen, unterbrochen von Flautenlöchern und Winden aus wechselnden Richtungen mit zahlreichen Segelmanövern. Die Zielkreuz endete in Großenbrode in der Klemenswerft. Malte organisierte beim Griechen im Ort für uns alle Plätze, was in Anbetracht der vielen Ausflügler nicht einfach war. Ein feuchtfröhlicher gemeinsamer Abend (die Bierdeckel hielten wir unter Verschluss) fand einen herrlichen Abschluss an Bord. Die reichlich übrig gebliebenen Fleischreste wurden von den freundlichen Wirtsleuten eingepackt und der Jugend für den nächsten Tag mitgegeben.

Am Montag, den 3.10., war eigentlich starker West mit Regen angesagt, das kleine Tief zog aber schon nachts durch. Ein moderater West 3-4 bescherte uns einen Anlieger bis Dahmeshöved und eine herrliche Kreuz bis nach Travemünde. Ein einmalig schöner Herbsttörn in geselliger Harmonie fand einen traumhaften Abschluss und machte Lust auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.


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